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Eigentlich hatte ich ja meine Werkstatt auf dem ausgebauten Dachboden und war damit auch recht zufrieden…doch wie das so oft im Leben ist, die Dinge ändern sich plötzlich und schwupp…findet man sich an ganz anderer Stelle wieder. Nämlich in meinem Falle eine Etage tiefer!

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Irgendwie hätte ich es wissen müssen, denn als wir damals hierher zogen, hatte mein Sohn mir schon angedeutet, dass der riesige Dachboden doch ein prima Zimmer für ihn sei.

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“Frag nochmal an, wenn Du 14 bist…!”, war die Antwort auf diesen Vorschlag und er fragte ziemlich genau zu seinem 14. Geburtstag wieder an. Ziemlich clever…

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In einer gefühlt endlosen Aktion schleppten wir, nach einigen Diskussionen über den Sinn und Zweck eines solchen Umzuges – insbesondere für einen chilligen Teenager, der ausser seinem Bett und einer Hängematte eh nix weiter braucht, eines Tages dann doch sämtliches Inventar meines Sohnes auf den Dachboden und sämtlichen Krempel aus meiner Werkstatt vom Dachboden in das ehemalige Zimmer meines Sohnes.

Habt Ihr schonmal versucht 10 Liter in ein 5 Literbehältnis zu füllen? So eine Aktion ist nicht nur mühsam, wie Ihr alle wisst, sie diszipliniert auch ungemein. Nämlich während der junge Mann nun wesentlich mehr Platz zur Verfügung hatte, schrumpfte mein Platz doch ganz enorm. Da fragt man sich dann schon, was man so alles um sich herum braucht um wirklich kreativ arbeiten zu können. Ich sage Euch heute, es ist verdammt wenig.

Denn in der Leere liegt die Kreativität.

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Jedenfalls überlegte ich mir ziemlich genau, was nun in meinen Raum einziehen durfte und was nicht. Natürlich nicht aus Platzgründen und weil ich eh viel zu viel Kram und Krempel hatte, den ich bereits total vergessen hatte und niemals wieder angefasst hätte, wenn nicht diese Aktion mich gezwungen hätte mich damit auseinanderzusetzen… Die Mülltonne füllte sich stetig und übrig blieben nur Dinge, die ich auch wirklich nutzte und brauchte.

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So ein Umzug im eigenen Haus ist wirklich was Feines. Und für mich bedeutet ein neues Zimmer auch immer eine neue Herausforderung. Bücher, Deko, Körbe, Accessoires, Bilder, Kerzen….hach was ist das schön! Ihr kennt das sicher. Nach einigen Tagen und vielen Stunden hatte ich mein eigenes kleines Refugium geschaffen, das mir unendlich viel bedeutet.

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Ich sitze hier oft stundenlang, genau wie gerade in diesem Augenblick, wo ich diesen Post schreibe und mache, was mich glücklich macht.

Kreativ sein!

Die Befürchtung, ich hätte nicht genug Raum und Platz für meine Maschinen und Papiere, Scheren, Garne, Bücher und Stoffe verflog im Handumdrehen und ich muß sagen, ich habe hier meinen Lieblingsplatz gefunden. Mein kleines Reich!

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Ein Raum in dem man schalten und walten kann, ganz wie man mag ist wirklich purer Luxus und ich bin unendlich dankbar dafür. Hier kann ich einfach ich sein und hoffe ich kann das bis ins hohe Alter genießen, wie eines meiner Vorbilder Beatrice Wood, die noch mit 101 Jahren an ihrer Töpferscheibe saß!

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Manchmal sitze ich auch einfach nur hier und blättere in meinen Büchern und träume vor mich hin. Herrlich!

Und Ihr werdet lachen, auf meiner Couch lümmeln ganz oft meine zwei liebsten Männer und schauen mir beim Arbeiten zu.

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Kurzum, die ganze Räumaktion war und ist ein riesengroßes Geschenk an mich. Und mein Sohn chillt gemütlich im Dachboden in seiner Hängematte…;).

Habt Ihr auch Euer eigenes kleines Refugium? Und sei es noch so winzig? Manchmal ist das kleinste Eckchen, das gemütlichste und schönste im ganzen Haus. Schreibt es mir einfach, ich freue mich darüber.

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Viele Bilder, Zeichnungen, Karten und Accessoires findet Ihr auch nín meinem Shop auf Insta. Schöne Bücher zu diesem Thema sind unter anderem:

  • STIL IKONEN UNSERER ZEIT – Wohn- und Lebensgeschichten besonderer Frauen – CALLWEY Verlag
  • FRAUEN UND IHRE REFUGIEN – CALLWEY Verlag
  • EIN ZIMMER FÜR SIE ALLEIN – GERSTENBERG Verlag

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4 Kommentare

  • Nancy1 Jahr ago

    Isn t it nice to have youre own little place. My place is just the dining room table, with my laptop, tablet, phone, agenda, notebook, water, fruit, Cats!

    reply
  • Petra1 Jahr ago

    Hi Steffi,
    ich hatte ein Zimmer in unserem großen Haus, habe es aber dann vor ein paar Jahren meiner Tochter überlassen, die sich bis dahin mit ihrer Schwester ein riesiges Zimmer geteilt hat.
    Nun sitz ich sozusagen in der Galerie zum Nähen, mit 5 Nähmaschinen und einer 10-fädigen Stickmaschine.
    Von meinen 6 Strickmaschinen, hab ich grad 4 aufgebaut in einem Durchgangszimmer und hab beschlossen, dass ich im nächsten Leben vielleicht doch lieber Briefmarken sammle – vll braucht das nicht so arg viel Platz.

    reply

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