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Home  /  Allgemein   /  NO ANGELS THIS YEAR.

Um eines klarzustellen, ich liebe Engel! In meiner Zeit in Bayern war ich sogar versucht, statt des Weihnachtsmannes, das Christkind zu bestellen! Doch irgendwie hat sich an dieser Stelle dann doch immer mein berlinerisches Gemüt durchgesetzt und der Weihnachtsmann machte sich auf den Weg zu meinem Sohn nach Bayern. Danke lieber Weihnachtsmann, Du warst klasse!!!

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Am letzten Wochenende hatte ich mir überlegt, dass mein kleiner Hund doch ein prächtiger Weihnachtsengel wäre. Mit Feuereifer machte ich mich auf die Suche nach den Engelsflügeln und fand sie total begeistert in einer der 3000 Weihnachtsdekokisten, die in meinem Keller lagern.

Mein Sohn, der ebenfalls im zarten Alter von zwei Monaten als Engel posieren wollte mußte, konnte seinen Augen kaum trauen, als ich dem widerspenstigen Wuffi die Flügel umbinden wollte.

“Neee Mama, oder???”, klag es irgendwie traumatisiert. Komisch….

Nur zu gut konnte er sich scheinbar daran erinnern, dass ich die Engelchenprozedur jedes Jahr mit ihm wiederholte, bis er sich dann mit fünf erfolgreich dagegen wehrte. Die Flügel wurden fortan eingemottet, ich schmollte ein bisschen (bis Ostern) und das Accessoire war alsbald vergessen.

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Da wir ja nun Familienzuwachs in Form eines kleinen Ridgebacks without Ridge (…Ridgeless sozusagen…) bekommen haben, war die Versuchung einfach zu groß, die längst vergessenen Flügel endlich wieder herauszukramen.

Welch eine Freude für Muddi…und scheinbar ein Graus für Hund und Kind!

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Zunächst machte der Hund etwas unbeteiligt mit. Wahrscheinlich freute er sich hauptsächlich über die Goodies.

Die ersten Fotos sind ja soooo süß geworden, ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte….braver Hund!!!

Doch nach ungefährt 5 Minuten Sekunden, hatte er keine Lust mehr auf Engelchen. Der Teufel im Hund war geweckt und der Jagdinstinkt unstillbar. Engel jagt man ja schließlich auch nicht alle Tage, gell?

Da half dann auch kein Streicheln, Leckerlie oder gute Worte mehr. Der Hund war von seiner neuen AUFGABE beseelt!

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Zielstrebig wurden die Flügelchen von Rücken gezupft und in Windeseile zerlegt. Mein Sohn feuerte den Jäger begeistert an…! Wahrscheinlich sah er vor seinem inneren Auge bereits seine Kinder, die widerwillig von der Oma mit Engelsflügeln fotografiert werden würden.

Die Freude auf Seite Sohn/Hund war sichtlich groß, das Korpus Delikti schnell zerstört und Muttern zwischen Lachen und Heulen. Glaubt mir, ich habe bis zum Schluß mit dem Hund gekämpft…, leider ohne rechten Erfolg. 🙁

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Die gute Nachricht: Juhu, ich habe meine Himmelhundfotos, wenn auch nur wenige und unter erschwerten Bedingungen, bekommen.

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Die schlechte Nachricht: Das Christkind kann in diesem Jahr leider nicht kommen. Seine Flügel wurden zerknabbert. Aber ich habe mit dem Weihnachtsmann telefoniert. Er hat mir zugesagt, in diesem Jahr auch in Bayern auszuliefern…neue Flügel für das Christkind inklusive.

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5 Kommentare

  • Bärbel2 Jahren ago

    Ich kann dich soooo gut verstehen Für ein tolles Foto muss man eben alles geben. Ich liebe deinen heutigen Fotoroma 🙂

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  • Diese Geschichte ist grandios…. superlustig geschrieben…. Ein schönes Wochenende, lieber Gruß – Conny

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  • Bea2 Jahren ago

    Ja, ein Hündchen ist kein Engelchen – recht hat er, wegfliegen will er auch nicht von Dir – also – sei zufrieden – ganz reizend – herzlichst
    Bea

    reply

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